Zecken entfernen beim Hund: Schnell & effizient

 

 

Endlich macht das durch die Wälder laufen und mit dem Hund draußen spielen und toben. Das könnte man so richtig genießen, wenn da nicht die Zecken wären. Am Besten ist es, wenn man Zecken vorbeugt und auf ein entsprechendes Zeckenmittel für Hunde setzt. Je nach Mittel hat man hier einen optimalen Schutz. Aber es kann sogar bei Einsatz einer chemischen Keule gegen Zecken passieren, dass sich ein Hund eine Zecke einfängt.

 

 

Dann sollte diese Zecke möglichst schnell und gründlich entfernt werden, denn gerade Borreliose wird erst von der Zecke auf den Hund übertragen, wenn diese schon länger bei ihrer Blutmahlzeit ist. Zum optimalen Zeckenschutz gehört also neben einem guten Zeckenmittel das aufmerksame regelmäßige Absuchen des Hundes auf unerwünschte Gäste und bei einem Befall das zügige Entfernen dieser.

 

Aber wie werden Zecken am besten entfernt?

 

Theoretisch benötigt man dafür kein Hilfsmittel, man könnte die Zecke auch mit den Fingern entfernen. Besser geht es mit einer Zeckenzange oder einer Zeckenkarte (diese lässt sich besonders gut mitnehmen, zum Beispiel im Geldbeutel oder in der Gesäßtasche der Jeans). Dann geht man wie folgt vor:

 

  • Man legt die Zecke frei und schiebt das Har zu Seite, so dass man einen guten Blick auf die Zecke hat. Das schont auch die Nerven des Hundes, wenn man ihm beim Zecken entfernen keine Haare ausreißt.

 

  • Nun greift man mit der Zeckenzange, einer gut schließenden Pinzette oder mit spitzen Fingern (vorsichtig zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen) die Zecke möglichst nah an der Haut und hebelt diese vorsichtig heraus.

 

  • Es ist nicht nötig, die Zecke zu drehen, vorsichtige Hebelbewegungen führen eher zum Ziel. Mit der Zeckenkarte wird auch eher gezogen als gehebelt.

 

  • Danach bitte schauen, ob man wirklich alles von der Zecke erwischt hat.

 

  • Die Stelle beim Hund sorgfältig desinfizieren. Ebenso das benutzte Werkzeug. Und natürlich die eigenen Hände.

 

Nach dem Zecken entfernen sollte die Stelle beim Hund beobachtet werden. Wenn noch etwas von der Zecke in der Wunde ist, könnte es eine Entzündung geben. Man sollte auch den Hund selbst beobachten. Frisst er wie vorher? Alarmzeichen sind Fieber, deutliche kreisrunde Rötungen um die Stichstelle oder auch Lahmheit. Dann sollte man den Tierarzt aufsuchen.

 

Zecke erst entfernen und dann töten

 

Wichtig ist, die Zecke erst zu entfernen und sie dabei nicht zu töten. In dem Moment würde die Zecke im Todeskampf erst recht Krankheitserreger übertragen und das sollte vermieden werden. Früher hat man Zecken zunächst erstickt (Klebstoff, Öl) oder mit Zigaretten getötet und dann entfernt. Aber da dachte man auch noch, dass Zecken auf Bäumen leben.

 

Vorbeugen ist besser als entfernen

 

Am besten ist es natürlich Zecken vorzubeugen. Wer in einem Gebiet wohnt, dass von Zecken besonders schlimm durchseucht ist, sollte auch bei aktivem Zeckenschutz sich selbst und den Hund nach einem Ausflug in Gras und Gebüsch aufmerksam nach Zecken absuchen.

 

 

Auch wenn helle Kleidung sicherlich nicht die erste Wahl ist, wenn man mit seinem Hund richtig spielen möchte, sollte man solche in einem Zeckengebiet bevorzugen. Denn man sieht Zecken dann einfach besser und schneller.

 

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