Ein Aquarium kann auch pflegeleicht sein

 

 

Der Start in die Aquaristik ist echt einfach. Zumindest denken das viele der Anfänger. Man kauft sich ein Aquarium Set im Handel und schon kann es mit der Einrichtung losgehen. Aquarium aufstellen, technische Geräte installieren, Dekorationsgegenstände rein und dann geht es auch schon an die Befüllung.

 

 

Schon steht das neue Schmuckstück im Wohnzimmer und sorgt für jede Menge Spaß. Nach einigen Tagen dann kommt die Ernüchterung, denn es bilden sich Algen. Spätestens jetzt macht sich der Anfänger Gedanken darüber, was er eventuell falsch gemacht hat und was es nun zu tun gilt, um die Algen wieder in den Griff zu bekommen.

 

Pflege eines Aquariums

 

Bevor man sich ein Aquarium anschafft, sollte man auch an die Pflege denken, denn zwar kann ein Aquarium pflegeleicht sein, aber leider trifft dies nicht immer zu. Zumindest beim Beginn eines Aquariums kommen einige Dinge auf einen zu, welche auch mit der sogenannten Einfahrphase zu tun haben.

 

 

Später wird man dann aber weniger Pflegemaßnahmen benötigen. Man kann sogar sagen, dass ein Aquarium pflegeleicht sein kann. Ohne Urlaubsvertretung ein paar Tage wegfahren sollte dann kein Problem mehr sein.

 

In der Einfahrphase entsteht das biologische Gleichgewicht

 

Hat man sein neues Aquarium mit Wasser gefüllt, dann geht es in den ersten Tagen und Wochen darum, ein biologischen Gleichgewicht zu schaffen. Dieses muss zuerst entstehen. Pflanzen müssen anwachsen. Bestimmte Bakterien für den Stickstoffkreislauf müssen erst wachsen. Das Wasser muss erst ein gewisses Gleichgewicht haben. Die Wasserwerte müssen sich einspielen und anpassen.

 

 

Viele Dinge passieren in den ersten Wochen im Aquarium. Deshalb sollte man in dieser Phase, welche man auch als Einfahrphase bezeichnet, noch keine Fische einsetzen. Giftige Stoffe für die Fische wie das Nitrit muss zuerst entsprechend durch Bakterien abgebaut bzw. umgewandelt werden. In den ersten Tagen und Wochen benötigt das Aquarium auch einiges mehr an Pflege.

 

 

Algen können sich schnell verbreiten, da noch genügend Nährstoffe für sie da sind. Die Wasserpflanzen wachsen noch nicht und verbrauchen somit auch nur gering die Nährstoffe. Somit bleibt den Algen mehr übrig. Dieses Ungleichgewicht stellt sich nach einigen Wochen dann aber ein und die Algen sind auf dem Rückzug.

 

Pflegemaßnahmen am Anfang

 

In der Anfangszeit sollte man aber noch einiges beachten. Neben der täglichen Kontrolle der Wasserwerte wie PH, KH, GK oder auch Nitrit und Nitrat, müssen auch Algen, so gut es geht mechanisch entfernt werden. Zudem ist auch ein Wasserwechsel immer wieder notwendig.

 

 

Später wenn sich der biologische Kreislauf eingestellt hat, muss nicht mehr täglich die Wasserwerte überprüft werden. Auch sollten die Algen sich dann zurückbilden. Algen im Aquarium sollte es dann nicht mehr oder nur noch in einem gewissen Maße geben.

 

Ein Aquarium lässt auch den Kurzurlaub zu

 

Wer ein gut eingefahrenes Aquarium besitzt der kann auch einige Tage in den Urlaub, ohne dass es dafür eine Aufsicht und Pflegeperson benötigt. Meist kommen das Becken und auch die Fische ohne alles aus. Futter wird über dem Futterautomaten gereicht.

 

 

Der Filter läuft ohne Probleme. Bei größeren Anlagen überwachen Aquariencomputer die Wasserwerte und technischen Einrichtungen. Zurecht kann man nun auch von einem echten pflegeleichten Aquarium reden.


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